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<pre>Dabei war es für die Mannschaft von Christian Streich jedoch beileibe keine neue Erfahrung, zerschmettert von einem Auswärtsspiel zurückzukehren. In der noch jungen Saison hatte es in Leipzig (1:4) und Leverkusen (0:4) bereits fast ebenso schmerzliche Tiefpunkte gesetzt.  <p> „Das ist eine ekelhafte Mannschaft“, schimpfte etwa HSV-Mittelfeldspieler Lewis Holtby. Doch genau so sehr wie über die Ingolstädter Gangart ärgerte er sich auch über die eigene zaghafte Leistung. „Wir waren nicht bissig genug.“  <p>  Wenngleich die Schonung von zentralen Leistungsträgern wie Alexander Meier nach zuvor drei sieglosen Auftritten mit erheblichen Risiken behaftet schien, hatte der Frankfurter Trainer angesichts des letztlich zu Buche schlagenden Erfolges zweifellos alles richtig gemacht. <p> Darüber hinaus ließen die Fohlen aber auch in den etwas anspruchsvolleren Prüfungen regelmäßig wissen, mittlerweile wieder auf den konsequenten Vorwärtsgang geeicht zu sein. <p>  Einerseits ist Leverkusen seit drei Auswärtsspielen sieglos (1 U, 2 N), andererseits hat Königsblau aus den letzten drei direkten Duellen sieben Punkte mitgenommen.  </pre>


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<pre>Bereits in Halbzeit eins bereitete den Leverkusenern der forsche Auftritt der Fohlen gewaltige Probleme — weshalb sich die Hausherren abermals auf ihre Stärke bei Standardsituationen verlassen mussten, um das Spiel vorübergehend auf den Kopf zu stellen.  <p> Der Direktvergleich spricht eindeutig zugunsten der Bremer, die von den bisherigen 36 BL-Partien 21 für sich entscheiden konnten.  <p>  In den Augen vieler aber bloß ein Lippenbekenntnis; erst recht nach der überaus emotionalen Reaktion Labbadias während eines Sky Interviews. Dieses hatte der HSV-Coach nämlich verärgert abgebrochen, als Reporter Patrick Wasserziehr die aufkommenden Diskussionen um seine Person zu Sprache brachte. <p> Dies wiederum könnte vor allem auf der Innenverteidigerposition für einen kurzfristigen Engpass sorgen. <p>  Mit dem siebten Heimsieg im achten Spiel blieben die RasenBallsportler nicht nur im eigenen Stadion ungeschlagen, sondern haben sich auch endgültig eines Verfolgers entledigt. Allerdings lagen die Hessen bereits vor dem direkten Duell sieben Zähler im Hintertreffen.  </pre> 


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<pre> Schon vor dem Anpfiff war ein Transparent im Fanblock zu sehen gewesen, das sich gegen Abwehrspieler Georg Teigl richtete. Dort war zu lesen: „Winterpause nutzen, Teigl abschieben.“  <p> Das letzte Mal als die Bayern in Mainz nicht siegreich waren, war im November 201Damals siegte Mainz mit 3:2.  <p>  – Auf Schalke ließ sich Leverkusen zuletzt noch nicht einmal von einer grottigen ersten Hälfte irritieren: Roger Schmidt ahnte bereits zum Pausentee, dass es nach dem Wiederanpfiff eigentlich nur besser werden kann. <p>  Zuletzt war vom hervorragenden Umschaltspiel und der Abgebrühtheit vor dem gegnerischen Tor nichts zu sehen. Sogar gegen Abstiegskandidaten kassierten die Sachsen Niederlagen (Bremen, Wolfsburg) bzw. kamen über ein Unentschieden (gegen Augsburg) nicht hinaus. <p>  Vor der Länderspielpause setzte es Niederlagen gegen Schalke und Frankfurt, wobei insbesondere das Zustandekommen der letzteren Sandro Schwarz auf die Palme brachte.  </pre>


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<pre> Obwohl es letztmals in der 1Runde zu einem vollen Dreier reichte, mischen die Sachsen noch immer munter in der Spitzengruppe mit; lediglich zwei Zähler hinter dem FC Schalke in Lauerstellung überwinternd, bringt sich RB längst für neuerliche internationale Abenteuer in Stellung.  <p> Auch die aktuelle Heimbilanz lässt nicht darauf schließen, dass sich daran nun im fünften Anlauf zwingend etwas ändern muss; angesichts erst einer gegen den FC Schalke erlittenen Schlappe kamen die Breisgauer bislang gegen so gut wie jeden Besucher mit weitgehend heiler Haut davon.   <p> Hollerbach ist als Trainer wie schon früher als Spieler: Fleißig, ehrlich und beinhart. Er fordert immer sehr viel von seiner Mannschaft – Fitness, Leidenschaft und Teamgeist sind für ihn unverzichtbare Grundvoraussetzungen. <p>  Dabei drängt sich noch nicht einmal die Vermutung auf, dass sich der möglicherweise letzte Prüfstein als besonders problematisch erweist: In den bisherigen Vergleichen wurden dem selbsternannten Jäger aus der Heldenstadt stets mit größtem Genuss die Grenzen aufgezeigt.  <p> Zuletzt schien es, als müsste Mainz den Strapazen Tribut zollen. In den letzten vier BL-Partien reichte es nur für einen Sieg gegen Aufsteiger SC Freiburg.  </pre>


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<pre> Noch sind die Akkus der Spieler zwar prinzipiell voll genug, um auch einmal ein paar Englische Wochen klaglos wegzustecken; in den wenigen engen Partien stellen die eingeschränkten Möglichkeiten von Niko Kovac aber doch einen nennenswerten Nachteil dar.  <p> Dass die Identifikationsfigur darüber nicht begeistert war, versteht sich von selbst. Doch wohin mit dem oberbayerischen Sturm-Schlitzohr, wenn die rechte Angriffs-Seite in Ancelottis 4-3-3-Lieblingssystem von niemand Geringerem als Arjen Robben besetzt wird?  <p>  „Wir hätten gewinnen müssen, um noch eine reelle Chance zu haben. Es war ein entscheidendes Spiel für die gesamte Saison, die wir damit hätten retten können.“ Die Analyse von Schalkes Mittelfeld-Ass Leon Goretzka ist knallhart, aber sie stimmt. <p>  Zum Sieg führen sollen den VfB vor allem zwei Spieler, auf die seit Korkuts Antritt Verlass ist: Mario Gomez und Erik Thommy. Beide Spieler stießen erst im Winter zum Verein, doch schlugen unter dem neuen Mann an der Seitenline sofort ein.  <p> Nicht schlecht für einen Abstiegskandidaten: Bielefeld konnte bereits in neun Bundesliga-Partien der laufenden Saison den ersten Führungstreffer der Partie erzielen.  </pre>


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